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125 Projekte, kreative Ideen und neue Perspektiven auf Geld: KARDEA! zeichnete Österreichs engagierteste Schulen aus

125 Einreichungen aus ganz Österreich, kreative Projekte von Podcasts bis Apps und erstmals ein Sonderpreis für ein besonders künstlerisches Projekt: Der KARDEA!-Tag und die Preisverleihung 2026 an der Johannes Kepler Universität Linz zeigten einmal mehr, wie vielfältig und praxisnah Finanzbildung heute vermittelt werden kann.

  • 125 Einreichungen aus allen Bundesländern Österreichs
  • Elf ausgezeichnete Projekte sowie erstmals ein Sonderpreis für ein künstlerisches Finanzbildungsprojekt
  • Preisverleihung an der Johannes Kepler Universität Linz
  • Spannendes Rahmenprogramm mit Workshops, Lesungen, Campustouren,  FLiP Linz Tours und Roboterhund Spot
  • Finanzbildung kreativ vermittelt – von Büchern und Podcasts bis hin zu Apps und digitalen Lernplattformen

Linz, 18. Juni 2026 – Der Schulwettbewerb KARDEA! hat bereits zum siebten Mal herausragende Finanzbildungsprojekte von Schüler:innen aus ganz Österreich ausgezeichnet. Insgesamt wurden heuer elf Projekte prämiert, zusätzlich wurde erstmals ein Sonderpreis für ein besonders künstlerisches Projekt vergeben. Mit insgesamt 125 Einreichungen unterstreicht der Wettbewerb erneut die wachsende Bedeutung von Finanzbildung im Schulalltag. Die feierliche Preisverleihung fand auch heuer an der Johannes Kepler Universität Linz statt.

KARDEA! wurde vom Sozialunternehmen Three Coins gemeinsam mit der ERSTE Stiftung und dem  Financial Life Park (FLiP) initiiert. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Finanzministeriums, Kooperationspartnerin und Gastgeberin der Preisverleihung ist die JKU Linz. Ziel des Wettbewerbs ist es, Finanzbildung frühzeitig und praxisnah in den Schulalltag zu integrieren. Mit Unterstützung einer Fachjury aus renommierten Expert:innen wurden auch heuer besonders kreative, lehrreiche und wirkungsvolle Projekte ausgezeichnet.

Junge Ideen für reale Finanzfragen

Wie spricht man mit Jugendlichen über Konsumdruck, Schulden, Investieren oder nachhaltigen Umgang mit Geld? Die diesjährigen KARDEA!-Projekte fanden darauf ganz unterschiedliche Antworten – von Podcasts und Kurzfilmen bis hin zu Apps, Workshops und interaktiven Lernplattformen.

Die ausgezeichneten Schulen zeigten dabei, wie kreativ und lebensnah Finanzbildung heute vermittelt werden kann. Viele der Projekte griffen Themen auf, die Jugendliche unmittelbar aus ihrem Alltag kennen: Taschengeld, Online-Shopping, Trends in sozialen Medien oder den bewussten Umgang mit Geld in einer zunehmend digitalen Welt. So entwickelten Schüler:innen unter anderem Podcasts zur Geschichte des Geldes, gründeten eigene Übungsfirmen, gestalteten Bücher zum Thema Taschengeld, entwickelten Apps gegen Kaufsucht oder digitale Lernplattformen rund um Investitionen und den Kapitalmarkt. Andere Projektteams beschäftigten sich mit Privatinsolvenz, nachhaltigem Konsum oder vermittelten Finanzwissen in interaktiven Workshops für Gleichaltrige. Besonders hervorzuheben ist dabei der außergewöhnliche Umfang vieler Einreichungen: Zahlreiche Klassen und Projektteams beschäftigten sich über mehrere Wochen, teilweise sogar über mehrere Monate hinweg intensiv mit ihren Projekten. Damit wurde Finanzbildung nicht nur punktuell behandelt, sondern nachhaltig in den Schulalltag integriert – ein bemerkenswertes Engagement von Schüler:innen und Lehrkräften gleichermaßen.  

Engagement sichtbar machen

„Finanzbildung ist eine zentrale Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Wer früh lernt, mit Geld verantwortungsvoll umzugehen, kann fundierte Entscheidungen treffen und wirtschaftliche Zusammenhänge besser verstehen. Die Projekte des Finanzbildungspreises KARDEA! zeigen eindrucksvoll, mit wie viel Kreativität und Engagement junge Menschen dieses wichtige Thema aufgreifen. Mein Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, die mit ihren Ideen einen wertvollen Beitrag zur Finanzbildung in Österreich leisten.“, betonte Barbara Eibinger-Miedl, Staatssekretärin im Bundesministerium für Finanzen. Auch Goran Maric, Geschäftsführer von Three Coins, hob die Vielfalt der diesjährigen Projekte hervor: „Die diesjährigen Einreichungen haben einmal mehr gezeigt, wie vielfältig Finanzbildung vermittelt werden kann. Ob Podcasts, Bücher, Apps oder Workshops – die Schüler: innen haben Themen aufgegriffen, die sie unmittelbar in ihrem Alltag beschäftigen, und daraus kreative Lösungen entwickelt. Genau das macht KARDEA! aus: Finanzbildung wird greifbar, praxisnah und relevant für junge Menschen.“

FLiP-Direktor Philip List ergänzte: „Junge Menschen treffen heute bereits viele finanzielle Entscheidungen – oft früher als wir denken. Umso wichtiger ist es, ihnen das nötige Wissen und die richtigen Werkzeuge mitzugeben. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass Finanzbildung nicht trocken sein muss, sondern spannend, kreativ und lebensnah vermittelt werden kann. Das ist eine wichtige Grundlage für finanzielle Selbstbestimmung.“ Stefan Koch, Rektor der JKU Linz, betonte: „Bildung bedeutet auch, junge Menschen auf die Herausforderungen des Alltags vorzubereiten. Der bewusste Umgang mit Geld gehört zweifellos dazu. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Schulen Finanzbildung innovativ und praxisorientiert umsetzen. Es freut uns sehr, dass die Johannes Kepler Universität Linz Gastgeberin dieser besonderen Veranstaltung sein darf.“

Preisverleihung mit vielseitigem Rahmenprogramm

Die feierliche Preisverleihung fand erneut an der Johannes Kepler Universität Linz statt. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Workshops, Lesungen, Campusführungen und FLiP Linz Tours. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte außerdem Roboterhund Spot, der technologische Entwicklungen für die Teilnehmer:innen interaktiv erlebbar machte.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Grußbotschaften von Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl aus dem Bundesministerium für Finanzen sowie von Bildungsminister Christoph Wiederkehr, die die Bedeutung von Finanzbildung für junge Menschen hervorhoben. Zu den Ehrengästen der Preisverleihung zählten außerdem Gudrun Egger, Vorstandsmitglied der ERSTE Stiftung, Philip List, Direktor des  Financial Life Park (FLiP), Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz, sowie Georg Hans Neuweg, Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Berufspädagogik der JKU Linz. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Bildung, Wissenschaft und Finanzwirtschaft würdigten sie die Leistungen der ausgezeichneten Schüler:innen und Lehrkräfte.

Über KARDEA!

Der Finanzbildungspreis KARDEA! wird seit 2019 vom Sozialunternehmen Three Coins gemeinsam mit der ERSTE Stiftung und dem Erste Financial Life Park vergeben – unter der Schirmherrschaft des Finanzministeriums. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler:innen aller Altersstufen in ganz Österreich. In drei Kategorien – „jung und wild“ (Volksschule), „Das Taschengeld wird knapp“ (Unterstufe) und „Almost erwachsen“ (Oberstufe) – können Projekte zu Finanzthemen eingereicht werden. Weitere Informationen: www.kardea.org

Three Coins ist ein Sozialunternehmen, das seit über 10 Jahren wirkungsvolle Bildungsprodukte und Strategien für mehr Finanzkompetenz in der Gesellschaft entwickelt und umsetzt. Wir sind der Überzeugung, dass ein guter Umgang mit Geld einer der größten Hebel für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und eine gesunde Volkswirtschaft ist. Deshalb vermitteln wir Finanzkompetenz so vielen Menschen wie möglich auf lebensnahe und wirkungsvolle Weise. Um das zu erreichen, arbeiten wir mit der öffentlichen Hand, NGOs und privaten Organisationen zusammen.

Rückfragen & Kontakt:

Goran Maric
Geschäftsführer Three Coins GmbH

+43 688 6020 9909


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