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Finanzbildungspreis KARDEA! - Das sind die Preisträger:innen 2022

Acht herausragende Projekte wurden bei der diesjährigen KARDEA!-Preisverleihung ausgezeichnet. Der österreichweite Schulwettbewerb rückt Finanzbildung damit bereits zum dritten Mal erfolgreich in den Fokus.

  • Einreicher:innen aus Wien, Niederösterreich, Salzburg, Kärnten und dem Burgenland wurden ausgezeichnet.
  • Die 8 besten und kreativsten Projekte in insgesamt 3 Kategorien wurden mit wertvollen Geld- und Sachpreisen prämiert.
  • Bei einer feierlichen Preisverleihung an der Wirtschaftsuniversität Wien wurden die Preisträger:innen in Anwesenheit hochkarätiger Gäste geehrt.

 

Wien, am 8. Juni 2022 – Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit über 150 Gästen – darunter Aufsichtsratsvorsitzender der ERSTE Stiftung Andreas Treichl und Vize-Rektor der WU Wien Harald Badinger sowie rund 100 Schüler:innen – ist gestern Abend der dritte Durchgang des Schulwettbewerbs KARDEA! zu Ende gegangen. Bei der Preisverleihung wurden die acht besten Ideen zum Thema Geld ausgezeichnet. KARDEA! wurde vom Sozialunternehmen Three Coins gemeinsam mit der ERSTE Stiftung und dem Financial Life Park initiiert und wird vom Finanzministerium und der WU Wien unterstützt. 

„Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern sehr herzlich! Die eingereichten Projekte sind auch in diesem Jahr wieder unglaublich kreativ, unterhaltsam und gleichzeitig lehrreich – kurz: ausgezeichnet! Der gute Umgang mit Geld war schon immer eine grundlegende Lebenskompetenz. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, zum Beispiel in Bezug auf steigende Lebenshaltungskosten und die steigende Inflation, die alltägliche Geldentscheidungen erschwert und das Ersparte der Bevölkerung geradezu dahinschmelzen lässt, gewinnt Finanzkompetenz noch mehr an Bedeutung. Wir freuen uns daher besonders über das Engagement der Schüler:innen und ihrer Lehrkräfte in diesem Bereich“, so Goran Maric, CEO des Sozialunternehmens Three Coins.

KARDEA! Der Preis für junge Menschen und ihre Ideen rund um das Thema Geld

Aus den zahlreichen Einreichungen von Schüler:innen aus ganz Österreich wurden von einer Fachjury aus Vertreter*innen des Finanzministeriums, des Bildungsministeriums, der Schuldnerberatung sowie des Bildungssektors die besten acht Projekte ausgewählt. Ob Video, App, Website, Übungsfirma, Rollen- oder Gesellschaftsspiel – mit ihren außergewöhnlichen Projekten und innovativen Ansätzen überzeugten die Gewinner:innen nicht nur die Jury.

Auch Andreas Treichl, Vorsitzender des Aufsichtsrats der ERSTE Stiftung, unterstrich in seiner Laudatio für die Preisträger:innen: „Ein guter Umgang mit Geld ist Grundlage für die Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen. Je früher Menschen beginnen, sich mit dem Thema Finanzkompetenz zu beschäftigen, desto besser und vor allem nachhaltiger werden diese Entscheidungen getroffen. Ich bin mir sicher, dass mit den Projekten ein Grundstein für einen sicheren Umgang mit Geld gelegt wurde und die Schülerinnen und Schüler einen wesentlichen Beitrag zu mehr finanzieller Gesundheit geleistet haben.“ 

Geld- und Sachpreise für ausgezeichnete Projekte

Über die Auszeichnung durch die KARDEA!-Fachjury dürfen sich acht Schulen aus fünf Bundesländern freuen. Wien (Schulzentrum 23, BHAK Wien 10), Niederösterreich (BRG Kremszeile, BHAK Korneuburg) und das Burgenland (ecole Güssing, MS Zurndorf) waren dabei mit je zwei Preisträger:innen besonders erfolgreich. Kärnten darf sich in diesem Jahr mit der Praxis-HAK Völkermarkt zum ersten Mal über Preisträger:innen freuen. Und aus Salzburg kommen die Preisträger:innen der Kategorie Volksschule – nämlich der Alfred-Bäck-Volksschule Taxham.

Der Vize-Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien, Harald Badinger, streicht in seiner Ansprache bei der Preisverleihung die Bedeutung des Themas Finanzbildung hervor: „Der Wirtschaftsuniversität Wien ist die Förderung von Wirtschafts- und Finanzbildung ein besonderes Anliegen. Wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen ist nicht nur für WU-Studierende wichtig, sondern für jede und jeden. Als öffentlich finanzierte Universität möchte die WU der Gesellschaft durch Wirtschafts- und Finanzbildungsinitiativen etwas zurückgeben. Der Finanzbildungspreis KARDEA! ist eine dieser Initiativen.“

Finanzminister Magnus Brunner bezeichnete in seiner Videobotschaft bei der Preisverleihung die Bedeutung von Finanzkompetenz als einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Faktor: „Mit der nationalen Finanzbildungsstrategie wurde ein erster Schritt zur Etablierung einer stärkeren Bewusstseinsschaffung für das Thema „Geld und Finanzen“ gesetzt. Finanzielle Bildung ist die Basis für Selbstbestimmung und richtige finanzielle Entscheidungen. Je mehr Menschen sich aktiv dem Thema „Umgang mit Geld“ widmen, desto besser ist dies auch für die Allgemeinheit. Die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass der Umgang mit Geld bereits früh erlernt werden kann. Dies stimmt mich zuversichtlich, dass die junge Generation sicher und selbstbestimmt am wirtschaftlichen Leben teilnimmt und gute ökonomische Entscheidungen trifft. Ich darf allen Gewinnerinnen und Gewinnern gratulieren sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern meinen herzlichen Dank aussprechen. Der Finanzbildungs-Schulpreis KARDEA beweist: Finanzkompetenz ist nicht etwas Komplexes und Lebensfernes, sondern macht einen wichtigen Bestandteil im täglichen Leben aus.“

Dieser Gratulation schloss sich Philip List, Leiter des Financial Life Park, an: „Ich möchte mich bei allen Schülerinnen und Schülern, die dieses Jahr bei KARDEA! mitgemacht haben, bedanken. Die Projekte zeigen, dass Kompetenzerwerb nicht bedeutet, etwas auswendig zu lernen, sondern vor allem, sich aktiv einbringen und an eigenen Ideen arbeiten zu können. Dies gilt insbesondere beim guten Umgang mit Geld. Für die zahlreichen hervorragenden Projekte und Ideen möchte ich Euch recht herzlich danken und den Gewinnerinnen und Gewinnern meine Gratulation aussprechen. Eigenständiges Erlernen steht auch bei uns im Vordergrund!“

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